Business-Märchen

für UnternehmerInnen und Gewerbetreibende

Wer braucht heute noch einen Hofnarren, einen Druiden oder eine Muse?


Nachdem wir 15 Jahre lang gemeinsam erfolgreiche Beratungs-Projekte für Kunden abgewickelt hatten, beschlossen meine Berater-Kollegen Manuela Mätzener, Franz Zuckerstätter und ich im Jahr 2018, ein paar unserer besten Erfahrungen und Erkenntnisse auch in Buchform zu veröffentlichen. Schnell war klar: Unsere Botschaften sind besonders für UnternehmerInnen und Gewerbetreibende interessant. Doch dann standen wir vor der Frage: Wie muss ein Buch heute geschrieben sein, das diese Menschen auch gerne lesen? Schließlich ist deren Zeit äußerst kostbar.

So entstand die Idee, die wertvollsten Essenzen unserer vergangenen Beratungsprojekte in Märchen zu „gießen”. Sie sind spannend und unterhaltsam und jede/r kann daraus lernen, was sie/er möchte.

Vielleicht erinnert Sie die eine oder andere Figur unserer Märchen sogar an eine Person, die Sie tatsächlich kennen. Vielleicht kommt Ihnen die eine oder andere Szene vertraut vor. Denn wie in jedem guten Märchen steckt auch in unseren das eine oder andere Körnchen Wahrheit.

Lassen Sie sich verzaubern und kommen Sie mit auf eine Reise in (vielleicht gar nicht so) ferne Welten …

Leseproben

Die Weisheit des Hofnarren

Umgeben von modernen, langgestreckten Produktions- und Lagerhallen steht das altehrwürdige Gebäude, in dem die Bautischlerei Weitsicht seit Generationen Fenster und Türen erzeugt. Vorne sind Verkauf, Konstruktion und Buchhaltung untergebracht, im hinteren Teil befinden sich Werkstätte und Lager. Dazwischen liegt das Büro von Claudius Weitsicht, der das Unternehmen vor etlichen Jahren von seinem Vater übernommen hat.

Familie Weitsicht genießt einen guten Ruf. Sie gilt als tüchtig, redlich und hilfsbereit. Gute Handwerker sind sie, angesehene und verlässliche Geschäftsleute mit Handschlagqualität, beliebt in der Gemeinde, wohlwollend und fürsorglich zu ihren Mitarbeitern. Wer beim Weitsicht arbeitet, sagen die Leute, hat einen Arbeitsplatz fürs Leben.

Am Sonntag, nach der Messe, gehen Vater und Sohn Weitsicht auf ein Bier zum Kirchenwirt. In der Gaststube freuen sich die Leute, wenn sich ein Weitsicht zu ihnen an den Tisch setzt. Da wird sofort zusammengerückt, um einen Platz frei zu machen. Gegen Mittag brechen die beiden verlässlich auf, weil zu Hause ihre Frauen mit dem Essen auf sie warten und es gar nicht gerne haben, wenn sie sich verspäten.

Claudius Weitsicht ist in seinen Lehr- und Wanderjahren weit in der Welt herumgekommen. Er hat vieles gesehen und gelernt, was er als Firmenchef gut gebrauchen kann. Seine Vision sind zufriedene Kunden, die mit seinen Produkten froh und glücklich sind. Gemeinsam mit seinen Konstrukteuren entwickelt er Fenster und Türen, wie sie zuvor noch niemand im Tal gesehen hat.

Fortsetzung folgt im Buch …



Der Graf und die Mäuse

EIN BESONDERER TAG

Als an diesem lauen Morgen im Spätsommer die ersten Sonnenstrahlen langsam über den Kamm des großen Berges krochen, erfüllten sie das Tal mit warmem Dämmerlicht. Wie jeden Tag tauchte zuerst die Turmspitze des prächtigen Schlosses aus der Dämmerung auf. Als würde er langsam aus der Dunkelheit herauswachsen, wanderten die Sonnenstrahlen am Turm hinab und bald erstrahlte das herrliche Schloss in hellem Sonnenlicht. Wie jeden Tag stand Graf Alfred am Fenster seines Schlafgemachs und genoss das zauberhafte Lichtspiel. Der Hügel in der Mitte des Dorfes war wahrlich wohl gewählt für sein herrschaftliches Schloss. Der erste Hahn begrüßte den neuen Tag und langsam erwachte Leben in den Häusern, die den Schlosshügel umgaben. Schornsteine begannen zaghaft zu qualmen, Fenster öffneten sich, Decken wurden ausgeschüttelt und der Geruch von frisch gebackenem Brot verbreitete sich in der Luft. Bald regte es sich auch in den Straßen. Menschen mit Karren, voll beladen mit Obst, Getreide und Gemüse, machten sich auf den Weg zum Marktplatz. Der Bäcker öffnete seinen Laden. Der Schmied ergriff den großen Blasebalg und entfachte ein neues Feuer. Alles ging seinen gewohnten Gang. Vorerst.

Denn plötzlich tönte lautes Geschrei aus dem Westviertel. Vor dem Vorratsspeicher beschimpfte eine Magd wild gestikulierend den Nachtwächter. Schnell bildete sich eine Menschentraube. „Was ist geschehen?”, fragten die Leute. Da ergriff die Magd eine Schüssel, schöpfte eine Handvoll Roggen aus einem Getreidesack und zeigte es der staunenden Menge.

Fortsetzung folgt im Buch …



Die alte Burg am Flussberg

Es war einmal eine alte Burg, die oben am Flussberg thronte und die bis heute zu bewundern ist.

Unten im Tal lebten drei Schlangen, die sich allzu gern auf den warmen Steinen am Rande des Flusses sonnten. Stets aufmerksam beobachteten sie ihre schöne Umgebung und lauerten auf Beute. In diesem Zauberwald bestand ihre Nahrung aus dem, was Menschen oft achtlos zurückließen: verleugnete Gefühle wie die Angst nicht zu genügen, Feindseligkeit, Neid und verdrängten Schmerz. Außerdem besaßen diese Schlangen eine besonders tückische Zauberkraft. Sie konnten sich für die Menschen unsichtbar machen. So beschlossen sie eines Tages, zwischen ihnen zu intrigieren.

Sie schlängelten sich auf den Weg zur Burg hinauf. Sie witterten Unheil bei den Menschen und freuten sich auf fette Beute.

Die prächtige Burg, vor Jahren noch ein unbewohntes Gemäuer, verstand sich nun als willkommene Herberge für Reisende aus Nah und Fern. Dem neuen Burgherrn sei Dank, denn das eigentlich alte Gebäude erstrahlte nun in neuem Glanz und die Menschen wirkten glücklich und zufrieden. Ein Zustand, der den Schlangen gar nicht gefiel. Sie bangten um ihre Nahrung und mussten so schnell wie möglich handeln.

Ihr Plan war einfach, aber böse: Sie schworen sich, dem Burgherrn und seiner Familie das Leben so unheimlich und so schwer zu machen, auf dass die schöne Fassade zu Bruch ginge und alles Übertünchte wieder zum Vorschein käme, sodass sie am Ende die Burg ganz für sich alleine haben könnten.

Fortsetzung folgt im Buch …




Kunden-Stimmen

Unboxing

Video vom Unboxing des Buches

Das Buch „Business-Märchen für UnternehmerInnen und Gewerbetreibende” kann zum Preis von € 18,- (netto) zzgl. Versandkosten € 3,- für Ö bzw. € 6,- für D oder CH direkt von mir bezogen werden. Fordern Sie es einfach formlos an und lassen Sie sich verzaubern und inspirieren.

Viel Freude damit …

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